"In Erwägung, daß wir der Regierung was auch immer sie verspricht nicht trauen, haben wir beschlossen, unter eigner Führung uns nunmehr ein gutes Leben aufzubauen."
"Solcherart Parasiten haben meist einen einfachen Charakter,wissen immer eineAnekdote zu erzählen,geben gern den Viertenbeim Kartenspiel ab und verabscheuen alle Pflichten."
Es gibt verschiedene Arten und Weisen, anständig aus dem Leben zu scheiden. Für Rockstars ist es völlig in Ordnung, wenn man sie zugedröhnt bis ins Nirvana in einer Badewanne in der Präsidenten-Suite des Hilton findet. Aber für Steve Irwin wäre ein solcher Tod beschämend gewesen. Und an seinem Beispiel sehen wir, dass es eben doch einen Gott gibt, der nicht nur über unser Leben, sondern auch unser Sterben wacht. Steve wollte noch nicht von uns gehen, das weiss ich genau. Und er hätte sich lieber freiwillig von einem seiner Krokodile im Australian Zoo in Stücke reissen lassen, als durch den gezielten Peitschenschlag eines Stachelrochens elendig vor der Küste Queenslands zu krepieren, auch das ist mir klar. Aber Gott hat dafür gesorgt, dass es ein Tier war, das ihn letztendlich zur Strecke bringt. Ihn, der keiner Fliege etwas zu Leide tun konnte, wird ein Opfer der Fauna, das nennt man Ironie des Schicksals! Und an dieser Stelle eben sehe ich die Göttliche Vorsehung walten. Kein Tod ist schön, aber Steve hätte sich keinen anderen gewünscht, sollte er ihn jemals vorher in einer verrauchten Kristallkugel im Zelt einer buckligen Zigeunerin vorausgesehen haben. Rest in Peace, Steve. Wir werden Dich niemals vergessen!