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"In Erwägung, daß wir der Regierung was auch immer sie verspricht nicht trauen, haben wir beschlossen, unter eigner Führung uns nunmehr ein gutes Leben aufzubauen."


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Maiblog (höhö)

Ich als Leiter des eher kulturell als chronistisch ausgerichteten Ressorts für Malerei und Kunst stehe zum Glück nicht in der Verantwortung, die Ereignisse des 1. Mai in Kreuzberg und der Walpurgisnacht im verhaßten F'hain zu kommentieren. Schließlich können andere das ja viel besser. Nicht umhin komme ich um die Feststellung, daß die Rekrutierung unserer für die Übernahme der Weltherrschaft dringend benötigten Pöbeltruppe nicht ohne weiteres mehr am revolutionären 1. Mai machbar ist.

Stattdessen marodiert unsere revolutionäre Truppe eher gemächlich in den Wonnemond, läßt sich auf dem Boxhagener Platz aus Frust über das verpaßte Konzert ein wenig von der auffällig unorganisierten grünbekittelten Ordnungsmacht ("Macht ihr jetzt ne Kette? Darf ich mitkommen?" / "Wartet mal, wo ist den der linke Flügel?"...) rumschubsen, sucht Kneipenasyl, schläft lang und boykottiert dann zugunsten der Spontandemo das Myfest.
Kurz ist man überrascht, wenige Meter von der einzigen brennenden Mülltonnne der Oranienstraße Christian Ströbele anzutreffen, der vertäumt sein Fahrrad durch die Scharmützel schiebt. Dann fährt man nach Hause.

Der zwiete Mai birgt weitere revolutionstechnische Rückschläge: Auf der Gneisenaustraße parkt ein Auto mit Peiner Kennzeichen! Dabei seit unserer Gründung in den Statuten, daß die kleine häßliche niedersächsische Stahlstadt aufgrund ihrer jahrelangen Versuche, uns unsere Jugend zu versauen, nach der Neuorganisation des Landes ausdrücklich nicht mitmachen darf. Trotzdem trauen sich entsprechende Individuen in unsere Nähe! Unerhört!

Derart in Gedanken versunken wird der verfassende Banause unerwartet von zufällig daherradelnden problembezirksbewohnenden Bekannten begrüßt, die ihn plaudernderweise seinen revolutionären Auftrag vollkommen vergessen machen. Weitere bekannte Gesichter kommen angerollt. Wir merken uns folgendes revolutionsbetreffende Faktum: Berlin ist ein Dorf.

Erst spät macht sich der Banause wieder auf den Heimweg, um sich ins Studium revolutionärer Schriften zu vertiefen. Vorm konterrevolutionären Kaiserstein sitzt Felix Schwenzel und schreibt über seinen konterrevolutionären Opel-Deal .
5.5.06 04:30
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lee / Website (11.5.06 00:28)
Tz...Zwei Menschen, ein Gedanke an einen Blogtitel *g*

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