Get ready for Banausenrepublik


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"In Erwägung, daß wir der Regierung was auch immer sie verspricht nicht trauen, haben wir beschlossen, unter eigner Führung uns nunmehr ein gutes Leben aufzubauen."


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Rap und Politik

Wie auch immer. Ich weiß, dass die Verantwortlichen nicht darüber sprechen werden und deshalb werden solche Nachtrichten wie aus Neukölln in Zukunft öfters zu hören und zu lesen sein.
Die Ausgeschlossenen, die Ohnmächtigen, die Chancenlosen werden sich zur Wehr setzen. Immer öfter, immer Härter. Denn es ist schwierig arm zu sein in einem reichen Land. Man spürt es viel deutlicher, dass man nicht dazugehört. Dass man nicht gewollt wird. Dass die anderen auf einen herabschauen.
Und diejenigen in den sicheren oder unsicheren Jobs. Sie werden zurückschlagen. Sie schreien nach härteren Maßnahmen, nach mehr Polizei, mehr Sicherheit. Sie wollen nicht abstürzen. Sie wollen nicht nach Neukölln ziehen müssen. Sie schauen sich Detlev Buck an und gruseln sich, aber in der Sonnenallee machen sie dann doch das Knöpfchen vom Auto runter. Man weiß ja nie. Und wohnen tun wir dann doch lieber in Mitte.


sagt Staiger.
Propagandaminister am 12.4.06 01:40


Lawblog beta

Nächste Woche beginnt meine innerhalb des letzten halben Jahres zweite Begegnung mit dem deutschen Rechtwesen.
War es im Dezember Körperverletzung, derentwegen wir vor den Kadi krückten, geht es diesmal um ein Mahnverfahren um zweihundert nichtgezahlte Euros, die eine dubiose von häßlichen kinderfressenden Neonazis geführte Firma gegen mich anstrebt. Das heißt, ich werde am Dienstag beim Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg Rechtskostenbeihilfe beantragen und gegen das Verfahren Widerspruch einlegen. Sollte die Gegenseite hartnäckig bleiben, die Hilfe nicht gewährt werden, meine Rechtsschutzversicherung sich querstellen und ich gar verlieren, bezahle ich laut der Rechtsberatung in Charlottenburg auch nur höchstens hundert Euro mehr als jetzt verlangt, und das nach Ausschöpfung meiner Mittel.
Im Dezember war ich als Zeuge geladen und verdiente wegen Trickserei mit der Fahrtkostenerstattung noch was dazu. Diesmal könnte es stressiger werden. Ich werde mit der interessierten Öffentlichkeit meine Erfahrungen im Laufe der weiteren Schritte teilen. Dann kann Udo Vetter einpacken...
Malereiminister am 11.4.06 23:04


Revolutionspinup Nr 11


Voilà: Maoistenkitschblatt #XI
---> alternate background
Malereiminister am 5.4.06 22:32


Malereiminister am 5.4.06 20:04


Samstag

Rausgehen und Rumliegen
...............................................................................................

Man hätte am Samstag, nachdem man gut bekocht und abgefüllt auf dem Küchensofa sich fläzend verstrahlten Hirns den Restabend geplant hatte, tatsächlich ins Rauchhaus zur Royal Bunker Soliparty gehen können, um Vokalmatador und Gris sehen zu dürfen. Es wäre kein Problem gewesen, vorher schön ins SO36 zu gehen, denn es liegt schließlich auf dem Weg. Man hätte auch zur ans Herz gelegten Privatparty gehen können, denn das Schöne an 36 ist ja, daß alles so wunderbar nah beieinander liegt.
Man kann allerdings, angespornt durch ein zufälliges Zusammentreffen mit einem sympathischen Straßendealer, entscheiden, noch viel mehr Speed zu brauchen, seine Kohle zusammenkratzen und den besoffenen Netzminister mit auf den dunklen Parkplatz schicken.
Selbst wenn der dann um die Kohle beschissen, um eine Erfahrung reicher und mit minderwertigen Pappen wiederkommt, muß der Abend nicht unbedingt gelaufen sein. Man könnte theoretisch zur Bank, sich neues Geld holen, schließlich ist Monatserster, immer noch ins Rauchhaus und bei einem der dort sensationell günstigen Biere seinen Ärger vergessen und guter Musik lauschen.
Man kann, so wie Malerei, sich aber auch in den Kopf setzen, die Pappen gewinnbringend zu verticken, und somit schnurstracks zurück ins SO. Dort kann man stark schwankend ob des übermäßigen Alkoholeinflusses erstmal unbescholtene Gäste auf dem Klo belästigen. Man kann aber auch, weil besoffen, dem anrückenden Securitymann seine illegalen Drogen anbieten und achtkantig rausfliegen. Mann könnte spätestens dann sein Schicksal akzeptieren, sich ins Franken setzen und ein letztes Bier zischen oder nach hause fahren oder so, man sollte jedenfalls nicht noch zum Kotti humpeln und sich dort als Pusher versuchen, um seine Festnahme oder Messerstechereien mit den Platzhirschen zu riskieren.
So wie unser Malereiminister.
Als man dann sehr viel später auf dem Heimweg über das zusammengesunkene Wrack stolpert, das da am Ausgang Adalbertstraße in seiner eigenen Kotze liegt, braucht man erst mal ein paar Augenblicke um zu realisieren, wer da vor einem liegt. (Malerei!!) In dem Zustand kann er wenigstens nichts mehr anstellen. Man schleift ihn also zu sich nach Hause, denn die Heimreise nach 61 will man ihm dann doch nicht mehr zumuten.

Man hätte wohl, wäre man nicht so betrunken gewesen, vielleicht auch rausgefunden, ob die Schlägerei, in die man aufgrund des alkoholgeschuldeten Heldenmuts Weidenfeldts in der Adalbertstraße beinah verwickelt worden wäre, im direkten Zusammenhang mit den Bürgerkriegsspielen am frühen Abend stand.
Man hätte...
Kulturminister am 5.4.06 01:25


Paris in Riots


Diese Franzosen!
Propagandaminister am 1.4.06 17:53


Minister für Malerei for Malerei: Next Year


Blick auf die kargen Früchte, die das schändlich leichtfertige Treiben des Malereibanausen nicht mal vollständig hervorgebracht hat

Ja okay, es ist jetzt kein Grund, irgendwelche Betroffenheit zu heucheln, Ihr faulen Säue! Innerhalb einer Woche kann man keine halbwegs vorzeigbare Mappe herstellen. Ihr wißt ja gar nicht, was in Kreuzberg 61 das Papier kostet!! 400% vom soften 36-Preis! Gescheitert ist die Kiste dann an einer ungesunden Mischung aus völliger Erschöpfung, akutem Kreativitätsstau und Verschlafen. Außerdem hab ich ja auch noch anderen Kack am Hacken! Meine geistesgestörten, kettenrauchenden Mitbewohner haben mir schon wieder alle meine feuerzeuge aus meinem Zimmer gezockt! jetzt hab ich zwar unter meinem stinkenden Wäscheberg ein einsames Streichholz gefunden, allerdings keine Schachtel, um es anzuzünden. In der ganzen Wohnung nichts zum Feuermachen!! Wir werden alle verhungern (Gasherd)!!! Außerdem hab ich drei Inkassounternehmen am Arsch, von denen das dreisteste 150 Euros will!! Ich hab den Brief schonmal vorsorglich verschlampt. Naja egal.
Bei der UdK bin ich dann halt nächstes Jahr dabei. Und Zumindest hab ich jetzt massenhaft halbfertigen Kram rumfliegen, an dem ich die nächsten anderthalb Jahre weitermalen kann. Ich bin also wenigstens beschäftigt.
Die Nachklausur hab ich natürlich auch geschwänzt.
Naja egal.
Herzlichst
Euer Lebenslegatheniker im Malereiministerium.
Gut Nacht!!

Nachtrag: Ich hab eine Streichholzschachtel gefunden...
Malereiminister am 1.4.06 11:45


Springer baut den Voilkswagen

Vor Gericht verlangt das Medienunternehmen aus Hamburg, dass Volkswagen seine „Volks“-Marke für bestimmte Warengruppen nicht benutzen dürfe. Denn der Markenschutz, den sich VW beim Deutschen Patent- und Markenamt gesichert hat, reicht sehr weit – zu den geschützten Segmenten gehören auch Babykost und Radios.


Es war klar, daß BILD irgendwann auf die Idee kommen würde, dem Volksempfänger ein Revival zu bescheren.
Propagandaminister am 28.3.06 21:32


Stanislaw Lem ist gestorben

Am Freitag las ich in der taz eine Kolumne, die mir den großartigen polnischen Science-Fiction Autor Stanislaw Lem einmal wieder in Erinnerung rief und mich beschließen machte, ich sollte mir, um Kurzweil und intelligente Unterhaltung mich bemühend, die Sterntagebücher auf Kopfkissen legen und vor dem Einschlafen ein paar der kurzgeschichtigen Kleinode verhaften. Zum Einstieg am Besten die Zeitschleife. Ich freute mich sehr auf Ijon Tichy.
Und jetzt das...
Kulturminister am 28.3.06 17:46


Google and Male Supremacy

Die Bemühungen der Banausenrepublik, der paternalistischen Restwelt den feministischen Gedanken nahezulegen, werden von Google nach Kräften unterstützt.
Ich als MeanzipationsministerIn bin stolz, meinen Beitrag zur Befreiung der Frau in derartiger Verbreitung zu wissen. Dies ist ein weiterer Schritt zum Ziel, die Unterdückung meiner unmündigen Schwestern zu beenden!
Die Demütigung meiner unmündigen Schwester Ute Vogt wird so zum Präzedenzfall der Emanzipation!!
EmanzipationsministerIn am 28.3.06 17:19


Minister für Malerei for Malerei!!

Ich arbeite ja nur unter Druck gut, trotzdem finde ich das bereits eine Woche vor Ende der Bewerbungsfrist begonnene und hoffentlich in den nächsten Nächten vollendete Werk "Stockente brütet vor geladener M16, trüb blickend über die Schlechtigkeit der Welt sinnend und Speck ansetzend" für nicht ganz ungelungen.

Banausenrepublik!
Malerei am 27.3.06 12:20


Ute Vogt and Male Supremacy

Ich hab meinen Mitbewohnerinnen gerade Andrea Dworkin stibitzt und forme mich ideologisch in Richtung feministischer Theorien. Ich müßte Letters from a War Zone allerdings nicht lesen, um ein sehr ungutes Gefühl bei dem zu bekommen, was ein häßliches kleines Proletenradio für Menschen mit Musikkrebs anläßlich des Wahlkampfes in Württemberg gerade veranstaltet.
Man sollte dem eigentlich keine Beachtung schenken, wenn ein schlechter Privatsender Spitzenkandidaten auf Landesebene an Lügendetektoren anschließt und dabei auf mäßig interessante Details aus Ute Vogts Liebesleben stößt. Man interessiert sich erstens nicht für Baden-Württemberg, zweitens nicht für die SPD und schon gar nicht für Hitradio Antenne.
Man beginnt lediglich zu staunen, wenn man sich, (weil dringende Nachklausuren anstehen und man sich dringend vom Lernen abhalten muß), sämtliche, mit den Kandidaten der vier relevanten Parteien geführten Flachinterviews im Vergleich anhört. Erstaunlicherweise wird Ute Vogt jedesmal zum Thema, wenn der sonstige, auffallen brave Fragenkatalog ("Marihuana? Arsch auf Kopierer? Bruhahahaha!") durchgefeiert wurde. Während man seinem Früstücksradiohörzombiepublikum die SPD-Frau (31% in Umfragen) bei ihrem Studiobesuch gleich vorab mal als morgenlattenkompatible Lesbenphantasie serviert, taucht sie bei den drei anderen, durchweg männlichen Kandidaten als möglicher Schnellfick auf. Es ist sehr naiv von Frau Vogt, die Frage nach vorgetäuschten Höhepunkten, statt zum Beispiel die ungerecht häßlichen

Moderatoren (deren Fressen mich persönlich permanent an den Rand des Amoklaufs, das heißt das komische Lügending zum Piepen gebracht hätten) zu zerstückeln, auch noch zu beantworten. Allerdings drängt sich auch die Frage auf: Warum hat der Arschlochfunk derartiges Interesse an Vogt?
Und warum heißen die Moderatoren

Ostermann und Schatzi?? Hat die Braut keinen Namen? Ist dies nicht ein Schlag ins Gesicht der Emanzipation der modernen Frau?!!? (Wow, ich bin richtig gut!)
Ich wage langsam ein Muster zu erkennen. Ute Vogt wird den vermutlich fernfahrendern, also untervögelten Zuhörern als geile rote Stute präsentiert, deren Ständerpotenzial als Parlamentsschlampe bei den Vertretern der übrigen Parteien deshalb natürlich auch auf den Grund gegangen werden muß. Der amtierende Ministerpräsident Oettinger zieht offenbar einen Quickie "bei einem Glas Rotwein" auf irgendeinem Kneipenklo in Erwägung, behält sich aber vor, danach auf seiner Gattin weiterzumachen. Die Welt im schwarzen Würtemmberg bleibt in Ordnung: keiner der zur Wahl stehenden männlichen Kandidaten raucht Gras, der Herr Justizminister war brav in einer Verbindung und der Grüne, dieses Schlitzohr, hats in seiner Jugend ja ganz doll getrieben. Die Muschi (Vogt) hat in der Politik natürlich nichts zu suchen, ebensowenig wie ihre Parteischwester Inge Utzt, über die herzuziehen sie gezwungen werden soll, aber wenn sie ihre politische Karriere nicht von selber beenden will, kein Problem, dann kann man ja nachhelfen. Kretschmann wird nicht gefragt ob er schwul ist, und Goll muß nicht darüber Auskunft geben, ob er Oettinger schonmal einen Orgasmus vorgetäuscht hat. Den Blick unter die Bettdecke spart man sich für die scharfe Ute. Das ist Nazi(=Männer)amüsement im 21. Jahrhundert!! Schnaub!
Wie gesagt, das Thema ist es eigentlich nicht wert, daß man sich an einem Samstag abend darüber ausläßt, meine sich radikalisierende feministische Gesinnung, die Drogen die ich genommen habe und die Tatsache, daß die junge Rechte gerade bei Google führt, zwingen mich zu diesem Pamphlet. Vielleicht spielt noch mit rein, daß ich taz lese. Egal. Ich als Frau darf mich nach getaner Arbeit angewidert abwenden. Alle anderen könne sich in der Schwulensauna treffen oder sich die Sendungen bei Antenne anhören.
Gute Nacht, liebe Schwestern.
Gott hat nur geübt, als Sie den Mann erschuf!

EmanzipationsministerIn am 26.3.06 00:23


Mithilfe und so

Normalerweise weigern wir uns, die wertvollen Ressourcen der Banausen in die Dienste anderer zu stellen. Weil allerdings Kultur- wie Malereiminister derart auf die Antifolkprinzessin Fancie abfahren, seit sie sich beide in Mitte bei Mick Harvey in die Frau verschossen haben, machen wir eine Ausnahme und verbreiten in der Hoffnung, daß diese Prostitution Früchte trägt, folgenden dringenden Aufruf:

Wenn die Sachen auftauchen, könnt Ihr uns das Mikrophon geben und von mir aus die Belohnung selbst einstreichen. Hauptsache Wood bekommt die Hardware wieder und beglückt die Minister weiterhin.
Propagandaminister am 23.3.06 15:21


Ho Jodok...

Zwischen den der ehrgeizigen Zielsetzung geschuldeten Strapazen bemühe ich mich doch, diese die von Google geplante Volltextdigitalisierungsorgie betreffenden Artikel noch mal hervorzuheben. Als Europäer und Googlehasser sollten wir uns eigentlich auf die Seite der Franzosen schlagen, würde ich sagen. Wir können ja schonmal anfangen, unsere eigenen Manuskripte nach Frankreich zu schicken.
Ich geh jetzt mal onanieren pennen weitermalen.
Malereiminister am 23.3.06 13:38


Himmel über Berlin

Seit zwei Tagen fälllt dem schwächlich durch die Straßen stolpernden Banausen auf, daß auffallend viele Helicopter der Polizei den Himmel über der Stadt zersägen. Meine Zählungen begrenzen sich auf Mitte und Kreuzberg, trotzdem durfte ich seit gestern sechs Sichtungen verbuchen, zu unterschiedlichsten Tages- und Nachtzeiten und immer waren es Hubschrauber der Bullen.
Bei der Berliner Polizei erfährt man nichts, außer natürlich, daß man sich jedesmal wieder drüber freut, aufrichtig nach subkultureller Aufwertung des öffentlichen Raumes strebenden Künstlern habhaft werden zu können. Morgen werden wir mal bei der Pressestelle anfragen oder den Malereiminister vorbeischicken müssen (wohnt um die Ecke).
Mysteriös...
Kulturminister am 23.3.06 00:03


Malerei for Malerei!

Der Banausenrat ist zusammengetreten und einstimmig übereingekommen, daß es höchste Zeit ist, daß Malerei sein Studium abbricht und sich an der Universität der Künste für Bildende Kunst bewirbt. Nachdem sein kleiner Bruder eine Stunde lang auf dem döflichen Dachboden herumgewühlt hat, ist auch tatsächlich das Abiturzeugnis wieder aufgetaucht! Wenn der Pimpf es jetzt schafft, das Teil nach Berlin zu schicken, ist die erste Hürde genommen. Fehlt jetzt nur noch eine repräsentative Mappe.
Go for it, Malerei!
Weidenfeldt am 22.3.06 18:21


Für den Trip heute abend, Ihr Hippies


Das Bild ist geklaut, das Video ist aus einer Zeitm, als ich noch mehr programmiert und weniger gesoffen und vor allem noch nicht studiert habe. Ich hab noch viel mehr von dem Scheiß. Falls irgendwer von Euch Geeks drauf steht.
Netzminister am 20.3.06 22:13


Dröhn dröhn

Ich hab mir erlaubt, zum Ausgleich für unsere in letzter Zeit etwas mauen Betätigungen künstlerischerseits ein wenig in unserem Magazin zu plündern und so unsere Lärmecke ein wenig aufzustocken. Werden die nächste Zeit mal nach Mikrophontechnik Ausschau halten, Malerei.
Propagandaminister am 19.3.06 20:10


Hühnergrippen

Weil Skeletors Biograph beharrlich vorwurfsvoll täglich nach Neuigkeiten auf dieser Seite fahndet, ich mich aber nicht traue, ihn anzurufen, folgt an dieser Stelle eine kurze Unterbrechung privater Natur:

Lieber Jodok;
Nicht daß wir es nicht wirklich geschafft haben, uns am Montag abzusprechen, nicht der Umstand daß eplus mir nicht mittlerweile eine kostenfreie Mailbox sponsorn würde, auch nicht daß Sie mich nicht veruscht hätten aus dem Koma zu klingeln war Schuld am Platzen unseres Dienstagsdates, sondern primär ein höchst gefährlicher Cocktail an Betäubungsmitteln, der mich tatsächlich und ungelogen bis fünf Uhr Nachmittags zu völliger Bewegungsunfähigkeit verdammt und mir selbstverständlich auch den angepeilten Austellungsbesuch vereitelt hat.
Ich gebe zu, das war echt scheiße. Ich konnte aber auch nicht ahnen, derart weggeschossen zu werden.
Sorry.

Und zweitens:
Muß man bei archive.org erste Mitglied werden um gelungene Gitarrensoli (wie schamlos) einzutragen und haben Sie schon 1 Account oder so?
Werd wohl mal anrufen müssen.
Zürnen Sie nicht...
Malereiminister am 18.3.06 19:39


Hurricane vs. Rock am Ring

Wie jedes Jahr um diese Jahreszeit, wenn der die Straßen verklebende Matschschnee sich langsam durch die Gosse verabschiedet und der Sonnenball erste Versuche startet, uns einen Zustand namens "Sommer" in Erinnerung zu rufen, wie jedes Jahr stolpert man um diese Zeit beim Frühjahresputz über ein verstaubtes Bündel, identifiziert es als mumifizierte Zeltwohneinheit und sofort ist es wieder da, das drängende Dilemma "Rock am Ring oder Hurricane".
Gerade als man anfangen wollte, sich gemütlich zu langweilen.
Zunächst ließen sich die beiden Festivalgiganten ja relativ klar klassifizieren: Der unbezahlbare (135 Euro) Monstermarathon (Depeche Mode, Metallica) und der erschwingliche und in der Nähe liegende Langweiler. Der viel zu hohe Preis für Rock am Ring schien weitere Diskussionen eigentlich schon auszuschließen. Dann allerdings fuhr das Bonzenevent am Nürburgring plötzlich einige Knaller auf: Morrissey sollte kommen, Franz Ferdinand und Goldfrapp. Man war schon kurz davor seine Stereoanlage zu verpfänden, als man beim Hurricane Granaten wie Element of Crime und Fettes Brot wiederfand, und das für nicht viel mehr als die Hälfte des Ring-Preises. Leckerbissen wie Sigur Rós und Adam Green können sogar Ausrutscher wie die Cardigans und die widerlichen Seeed ausgleichen. Als sich dann Manu Chao ankündigte, war das Ding eigentlich schon im Kasten, denn natürlich war es naiv anzunehmen, daß ein weiterer Reißer, dem man Richtung Ring nachgetrauert hätte, nur einen Gig in Deutschland haben können würde: Dresden Dolls am 14.5.2006 in Berlin. Man würde nichts verpassen.
Nun allerdings das: Rock am Ring schlägt zurück! The Streets, Bushido, Kaizers Orchestra, die in Berlin zu sehen man natürlich wieder verpaßt hat, Cradle of Filth, Alice in Chains,Juliette Lewis!!!! Es schien alles so einfach zu sein!! Sollten wir uns nun bei Tomte und Apocalyptica zu Tode langweilen, bei Ben Harper pflichtamüsiert werden und bei öden Gitarrenpopbands wie Strokes, Mando Diao und Arktik Monkeys etwas hypen, was schon lang nicht mehr zu hypen ist? Während man sich am Nürburgring kaputtfreut?? Nein! Dem Hurricane gelingt das Unfaßbare! Es holt zum entscheidenden Schlag aus und fährt eine der großartigsten jemals dagewesenen Rockkapellen überhaupt auf! Ein lautes, lautes, britisches Trio, das epischen Bombastrock neu erfunden hat. Zum Hurricane kommt Muse!!! Fuck! Und wir natürlich auch. Damit ist die Sache entschieden, der Frühling von weiteren quälenden Entscheidungszqängen frei und der Sommer gerettet. Danke.
Kulturminister am 17.3.06 21:41


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