Get ready for Banausenrepublik


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"In Erwägung, daß wir der Regierung was auch immer sie verspricht nicht trauen, haben wir beschlossen, unter eigner Führung uns nunmehr ein gutes Leben aufzubauen."


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Wiedersehen..

Wir sind endgültig umgezogen.
Hierher.
Propagandaminister am 12.2.07 17:21


Pseudorender Niedersachsen



Dies ist das Abbild einer zufällig generierten Landschaft. über die ein Satellitenbild eines gewissen Fleckens Wallachei gezogen ist. Hergestellt bei Abruf unter Zuhilfenahme der php-gd-Bibliothek. Bei Bedarf, daran herumzuspielen, bitte hier raufdrücken.
Thor Robert am 16.12.06 22:34


U-Boot

Die neue Prinz Porno ist unglaublich gut!!
Malereiminister am 8.10.06 16:44


Zwei Piratenschiffe am Rhein. Ein paar Worte über die Freiheit

Nike-Free (ein Laufturnschuh mit extrem biegsamer Sohle), „Wir machen den Weg frei“ (Volksbank), „Du darfst“ (=Du bist frei, zu tun, was du willst), „Elvital: Der Befreiungsschlag gegen hartnäckige Schuppen!“, Handy-Flatrate BASE freedom of speech, ...Freiheit, so weit das Auge blickt. Den Werbetextern sei Dank, wiegen wir uns in der wohligen Illusion, eine bestimmte Marke sei der Schlüssel zu jenem magischen Reich, in dem die gutmütige Königin Freiheit ihr Zepter schwingt und unsere Bedürfnisse mit ihren Reizen restlos befriedigt.

Wer vor einer Woche einen Spaziergang über die Rheinpromenade machte, konnte auf der Höhe der Bonner Oper zwei vertäute Schiffe sehen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Jedes von ihnen verkörperte Freiheit aus einem anderen Blickwinkel. Bei dem ersten handelte es sich um ein makellos restauriertes Segelschiff, das gezielt Erinnerungen an Seeräuber, ferne Länder und Abenteuer wachrief. Es war mit blauschwarzen, stylishen (garantiert nicht Hochsee taglichen) Segeln bespannt, auf denen die T-Mobile Werbung für das neueste Multifunktionshandy BlackBerry machte. Der Slogan, der unter dem -primär zum E-Mail-Empfang bestimmten Gameboy ähnlichen Aparillio zu lesen war, lautete: BE FREE LIKE BLACKBERRY.

Im Kielwasser der medialen „Fluch der Karibik 2“ Litfaßsäuleneuphorie dümpelnd, versuchte T-Mobile ihr aktuelles Produkt aus Plastik und Schaltkreisen im Kopf des Konsumenten gleichfalls mit wilden Totenköpfen, Säbelgerassel und schwitzenden Gouverneurstöchtern zu verkabeln. Willkommen bei den coolen T-Mobile-Piraten mit ihren tollen BlackBerries, mit denen sie ihre kommunikative Schreckensherrschaft auf den Weltmeeren errichten werden!

Zum zweiten Schiff, das unweit des Kommerzkanus angedockt hatte: ein aus Kanistern, Holzbrettern und Schnüren bestehendes Floß der Umweltgruppe ROBIN WOOD, das in diesen Wochen den Neckar und Rhein entlangfährt, um gegen die Holzrodung des Taschentuchherstellers TEMPO zu protestieren, die dieser in großem Stil u.a. in Brasilien durchführt. Ein paar unausgeschlafene, langhaarige Studenten mit Cordhosen und ausgelatschten Sneakern stehen hinter einer improvisierten Informationstheke, auf der Unterschriftenlisten und diverse Broschüren bereitliegen. Sie sehen nicht sehr souverän aus, aber sie halten trotzig ihre Stellung, protestieren gegen etwas, was an diesem Abend am Rheinufer niemanden interessiert. Alle wollen das Segelschiff sehen, niemand scheint den erstaunlichen Zusammenhang zu erkennen.

Auf der einen Seite die Tempo-Piraten, die unrasiert und Drehtabak rauchend auf einem gezimmerten Boot den Rhein entlangschippern und vergebens für eine gerechte Sache aufmerksam machen wollen. Auf der anderen Seite ein steril wirkendes Segelschiff, das zum Freibeuterschiff aufgepimpt wurde und den Besitz eines Blackberry mit der Freiheit eines Seeräubers vergleicht.

Die vorgegaukelte Freiheit, die perfekt inszenierte Illusion interessierte die Bonner Bürger brennend, da wurden Foto-Handy und Digitalkameras gezückt, um sich vor dem Segler ablichten zu lassen. Die ROBIN WOODler dagegen standen auf verlorenem Posten mit ihrem Floß und ihrer Mission. Ich hoffe, sie hatten eine große Flasche Rum im Gepäck. Ho Ho Ho!
Literaturminister am 8.9.06 13:55


DENDEMANN

Nachdem Zwo alias Rabauke nicht mehr mit am Start ist, nennt sich die unbestrittene Nummer Eins nun auch auf dem Plattencover DENDEMANN. In Erinnerungen schwelgend und vor Vorfreude wie eine heisse Ladung DND bersten wollend machte ich mich auf dem schnellsten und sichersten Weg vom Plattenladen in mein kleines stilles Kämmerchen, um meinen WG-Mitbewohnern, der umliegenden Nachbarschaft und meinem ganzen Stadteil laut zu tun: DAS NEUE ALBUM VON DENDE IST RAUS!!!
Bereits das im Stil eines altmodischen Schreibheftes gestaltete Plattencover entschädigte für den Kauf. Der Tintenfleck und der Kaffeering darauf verhießen, dass die Texte zu diesem Album nicht in einer Nacht und Nebelaktion aus dem Alphabet geschnitzt worden waren. Der pupsende weisse Teddy, der sich gleichfalls auf der Rückseite des Covers räkelt, kann gleichfalls als visuelles Wortspiel verstanden werden, da „Die Pfütze des Eisbergs“ klanglich fast blutsverwandt zu „Die Fürze des Eisbärs“ ist.
Aber zum Wesentlichen, der M U S I K.
Dendemann webt einen Klangteppich, dessen Beats und Bässe zwar auf der Höhe der Zeit stehen, die sich in Nuancen aber stets dem Zeitgeist widersetzen. Hier ein paar schräge Töne, dort ein ungewohnter Laut, so sehr man einige der Tracks auch in Clubs (besonders Inhalation, aber auch Sachmagehtsnoch) feiern kann, bis jeder Knochen klappert, zu Dendes unverwechselbar verspielten Texten fällt einem vieles ein, nur nicht eine Kopf nickende Schwadron der AGGRO-BERLIN-FRAKTION...
(die in dem langersehnten Remake von „ErsoIchso“ – glaube ich jedenfalls – sehr genial aufs Korn genommen und mit einem Blattschuss in den Tiefen der Klangwellen versenkt wird).
Zu den artistischen Wortjonglagen eines Dendemann wurde schon viel gesagt, in „Die Pfütze des Eisbergs“ nimmt sich Volker Racho zu seinem und unserem Glück nach wie vor nicht so ernst wie das andere Personen aus dem RAP-GESCHÄFT (Bushido & Co KG) zu tun pflegen. Immer wieder möchte man zurückspulen, weil einem ein Wortwitz so gut gefallen hat, dass man ihn loopen möchte. Trotz oder gerade wegen seines tiefgründigen Humors, der sich nicht scheut, in flache Gewässer zu robben, machen einige der Tacks nachdenklich. Ehrlich erzählt Dendemann von seinen und Jeder-manns Problemen (Endlich Nichtschwimmer, 3 ½ Minuten, Volle Kontrolle), er wühlt in der Vergangenheit, aber nicht pathetisch mit dem Ohr auf den Schienen der Geschichte, sondern Augen zwinkernd besinnt er sich zurück in jene Castle Greyskull – Alderaan und –Nick Knatterton Zeiten (höre: Track 15: Dende 74 mit Gwen McCrae!!!), in die auch mancher von uns an der Seite von Justus Jonas, Skeletor und Captain Future liebend gern zurückkehren würde (jedenfalls einen verregneten Septembernachmittag lang...)
Fazit: Alle Menschen, die vor vielen Jahren einmal gerne guten Hip Hop gehört haben, die aber den SIDO-Express, den AGGRO-Bagger und KOOL SAVAS-Dampfer verpasst haben, sei „Die Pfütze des Eisbergs“ auf das Trommelfell gehauen. Einige der Tracks kann man rauf und runter hören, ohne zu ermüden. Einige zahlen ihren Tribut an den Club, aber solange sie eine so heitere Botschaft wie „WAS IMMER DU TUST / SING MAL DEN BLUES / DAS LEBEN IST SO DERBE GEIL“ transportieren, verschmerze ich das und lausche weiter der „Reibeisernen Stimme, die klingt, als ob es leiser nicht gin-ge“. Die Pfütze des Eisbergs – Die Fürze des Eisbärs – Die Grütze des Fleischzwergs, whatever, hört Euch die Scheibe mal an und teilt mir mit, was Ihr davon gehalten habt!?
Literaturminister am 7.9.06 14:48


Zum Leben und Sterben des Crocodile Hunters

Es gibt verschiedene Arten und Weisen, anständig aus dem Leben zu scheiden. Für Rockstars ist es völlig in Ordnung, wenn man sie zugedröhnt bis ins Nirvana in einer Badewanne in der Präsidenten-Suite des Hilton findet.
Aber für Steve Irwin wäre ein solcher Tod beschämend gewesen. Und an seinem Beispiel sehen wir, dass es eben doch einen Gott gibt, der nicht nur über unser Leben, sondern auch unser Sterben wacht.
Steve wollte noch nicht von uns gehen, das weiss ich genau. Und er hätte sich lieber freiwillig von einem seiner Krokodile im Australian Zoo in Stücke reissen lassen, als durch den gezielten Peitschenschlag eines Stachelrochens elendig vor der Küste Queenslands zu krepieren, auch das ist mir klar.
Aber Gott hat dafür gesorgt, dass es ein Tier war, das ihn letztendlich zur Strecke bringt. Ihn, der keiner Fliege etwas zu Leide tun konnte, wird ein Opfer der Fauna, das nennt man Ironie des Schicksals!
Und an dieser Stelle eben sehe ich die Göttliche Vorsehung walten. Kein Tod ist schön, aber Steve hätte sich keinen anderen gewünscht, sollte er ihn jemals vorher in einer verrauchten Kristallkugel im Zelt einer buckligen Zigeunerin vorausgesehen haben.
Rest in Peace, Steve.
Wir werden Dich niemals vergessen!
Ein Trauernder Mehr am 4.9.06 21:46


Gedicht für Steve, den Crocodile Hunter

Für Steve, den Crocodile Hunter

Krokodile Jagen

Ich denke, Steve, jetzt
wo Du nicht mehr unter uns weilst
wird Deine Seele an einen Ort gereist sein
wo es vor Krokodilen wimmelt
Und du stürzt Dich tollkühn ins Getümmel
noch bevor Petrus den Schlüssel zu Deinem Paradies
wieder in seiner Stone washed Jeans verstaut haben wird
Aber es sind nicht nur Krokodile dort
Nein, auch all jene Tiere, welche der Mensch
längst ausgerottet hat, geben sich dort
ein brüllend lautes StellDichEin
Und du bist nicht ihr Dompteur
Steve
Du wirst mit den Raubtieren und Reptilien
in friedlicher Eintracht leben und im Laufe der Jahre
eine prächtige Dschungelhütte mit Veranda bauen
Und wenn die Zeit für Terri und Deinen Sohn und Deine Tochter
eines fernen Tages gekommen sein wird
dann werden sie Dich besuchen und
Ihr werdet bis ans Ende aller Tage gemeinsam
Krokodile
jagen
Ein Trauernder am 4.9.06 21:19


Zum Tod von Steve Irwin, dem "Crocodile Hunter"

Die Nachricht erschütterte mich. Steve sollte tot sein, sagte die Frau im Radio. Und es ging hier nicht um irgendeinen beliebigen Steve, es ging um Steve, den Crocodile Hunter! Es ist lange her, dass ich jeden Sonntag RTL II einschaltete, um den verrückten Krokodilbändiger zu bestaunen. So lange, dass ich nicht einmal mehr weiß, ob der Privatsender die Sendung überhaupt noch bringt.
Damals war ich ein großer Fan von Steve und Terri und heute habe ich gemerkt, dass er mir mehr ans Herz gewachsen ist, als ich es jemals für möglich gehalten hätte. Steve ist nicht mehr, ein Stachelrochen hat ihn heute morgen in die Ewigen Jagdgründe geschickt. Dem Tier möchte ich keinen Vorwurf machen, denn ich glaube, Steve gehörte zu einem jener seltenen Menschen, denen die Nornen den Faden recht früh abschneiden, denen es nicht bestimmt ist, in einem Australischen Altersheim zu enden, um mit den anderen Leidensgenossen Bingo zu spielen oder sich über den aktuellen Bluthochdruck zu unterhalten.
Wären da nicht seine Frau und seine zwei entzückenden Kinder würde ich mich sogar zu der Behauptung versteigern, Steve hätte einen so frühen Tod selbst gewollt. Das traurige daran ist, dass ihn nichts wieder in das Leben zurückholt. Und dabei kommt es mir so vor, als würde ich seine markante Stimme hören, wie er mit hochgekrempelten Ärmeln in den Busch stürzt, weil er dort eine seltene Schlange erblickt hat, die er mir (und den vielen anderen Fernsehzu-schauern) nicht vorenthalten möchte (und deren Biss natürlich furchtbar tödlich ist).
Sicher, Steve Irwin war kein Alexander von Humboldt und er war auch kein Heinz Sielmann. Er war der CROCODILE HUNTER. Seine manchmal etwas raue, ja raubeinige Vorgehens-weise , sein selbst in kritischen Situationen niemals still stehendes Mundwerk, sein breites, bäuerliches Gesicht, das man ohne die stets regen, wachen und freundlichen Augen als einfältig hätte bezeichnen können, das alles war ein Teil von ihm, sein Bild steht trotz seinem Dahinscheiden deutlich vor meinem Inneren Auge, ich werde es noch lange in Ehren halten.
Leb wohl, Steve Irwin, ruhe in Frieden.
Mein Herzliches Beleid gilt den Hinterbliebenen des Crocodile Hunter.
Ein Freund.
Ein Trauernder am 4.9.06 21:01


Übelster Sonnenscheiss

Die Nation fragt sich nicht, ob Deutschland Weltmeister wird, sie fragt sich, was aus dem Literaturminister der BAR geworden ist! Seit Äonen ist er völlig von der Bildfläche verschwunden und wird von einigen Zeitgenossen sogar schon steckbrieflich gesucht (vgl. Artikel in der FIK vom 12. Mai 2006, S. 1).
Ich möchte Euch die Wahrheit sagen! Ich bin von Stalin-Spitzeln inhaftiert und mehrere Monate bei Wassersuppe und Madenquark verhört worden. Sie wollten das Geheimnis der BAR ergründen sowie den Aufenthaltsort des Axolotls aus mir herauspressen!
Es ist ihnen nicht gelungen! Standhaft blieb ich und standhaft werde ich bleiben! Viele Grüße an Berlin und die dort aktive Ministerszene, hoffentlich haben die verehrten Herrschaften einen schönes Wochenende mit mächtig viel Alkohol und freier Liebe im Park, freier Liebe am Brandenburger Tor, freier Liebe auf der Siegessäule, und und und...
Literaturminister am 17.6.06 10:42


malereiminister am 12.6.06 18:09


malereiminister am 16.5.06 10:38


Greg Graffin fünf Gehminuten von meinem Schreibtisch entfernt

Warum muß man von sowas immer erst hinterher erfahren dürfen? Trost spendet lediglich der Gedanke, daß einer der Vorteile der Weltherrschaft auch exklusive Graffin-Konzerte sein wird.
Scheißescheißescheiße...
malereiminister am 15.5.06 22:55


Nick Caves schlummernde Meisterwerke

"Ich wußte, daß es nie verfilmt werden würde. Das Buch endet mit einem 20minütigen Schlachtengemälde, in dem Russell Crowe zum ewigen Krieger wird: Zuerst kämpfen die Römer gegen die Christen, dann rollen Russen mit Panzern aufs Schlachtfeld, und es wird weitergekämpft. Schleißlich ist Crowe in Vietnam und alles endet im Pentagon. [...] Ridley Scott mochte es."
greatful abgetippt aus dem Rolling Stone 4/2006

Angesichts dessen ist es nun wirklich ein Jammer, daß Ridley Scott das Drehbuch zu "Gladiator II", das Nick Cave zu schreiben sich herabgelassen hat, nicht verfilmt hat und es vermutlich auch nicht tun wird.
Kulturminister am 13.5.06 16:49


Aus aktuellem Anlaß

Wie hinlänglich bekannt sein dürfte, lehnt die Banausenrepublik die weitgehend fanatisch vergötterte objektorientierte Programmierung kategorisch ab! Die ganzen masochistischen Schwuchteln, die immer so davon schwärmen, sollte man ernsthaft sämtlich an die Wand stellen und standrechtlich erschießen. Völlig unnötiger Scheiß!! Wo ist der Sinn darin, erst fünf Tage lang Klassenhierarchien auswendig zu lernen, bevor der Compiler auch nur einen leisen Furz ausspuckt?!
Die sehr starke und leider auch an Hochschulen immer mehr an Einfluß gewinnende Lobby der Objektfaschisten darf und muß also mit allen Mitteln bekämpft werden, um das von der politischen Führung der Banausenrepublik angestrebte perfekte Gesellschaftssystem zu erreichen. Sobald das sehr fähige Schattenkabinett der Banausenrepublik an die Macht gekommen ist, wird ab sofort nur noch in Assembler oder Brainfuck programmiert werden.
Die Entwickler von Eclipse werden brutal gefoltert.
Netzminister am 11.5.06 00:10


Springer die Sau

Bildblog ist zur Zeit nicht erreichbar.
Bei Technorati erfährt man, daß dies daran liegt, daß die Jungs ihre bisherige Heimat bei Hosteurpoe verlassen und auf einen eigenen Server umziehen.
Die 14 betrunkenen gewaltbereiten Banausenschläger, die wir als ersten Reflex der Vergeltung in Richtung mutmaßlichen Urheber also Axel-Springer-Haus losgeschickt haben, erreichen wir leider grad auch nicht.
Kulturminister am 6.5.06 21:52


Maiblog (höhö)

Ich als Leiter des eher kulturell als chronistisch ausgerichteten Ressorts für Malerei und Kunst stehe zum Glück nicht in der Verantwortung, die Ereignisse des 1. Mai in Kreuzberg und der Walpurgisnacht im verhaßten F'hain zu kommentieren. Schließlich können andere das ja viel besser. Nicht umhin komme ich um die Feststellung, daß die Rekrutierung unserer für die Übernahme der Weltherrschaft dringend benötigten Pöbeltruppe nicht ohne weiteres mehr am revolutionären 1. Mai machbar ist.

Stattdessen marodiert unsere revolutionäre Truppe eher gemächlich in den Wonnemond, läßt sich auf dem Boxhagener Platz aus Frust über das verpaßte Konzert ein wenig von der auffällig unorganisierten grünbekittelten Ordnungsmacht ("Macht ihr jetzt ne Kette? Darf ich mitkommen?" / "Wartet mal, wo ist den der linke Flügel?"...) rumschubsen, sucht Kneipenasyl, schläft lang und boykottiert dann zugunsten der Spontandemo das Myfest.
Kurz ist man überrascht, wenige Meter von der einzigen brennenden Mülltonnne der Oranienstraße Christian Ströbele anzutreffen, der vertäumt sein Fahrrad durch die Scharmützel schiebt. Dann fährt man nach Hause.

Der zwiete Mai birgt weitere revolutionstechnische Rückschläge: Auf der Gneisenaustraße parkt ein Auto mit Peiner Kennzeichen! Dabei seit unserer Gründung in den Statuten, daß die kleine häßliche niedersächsische Stahlstadt aufgrund ihrer jahrelangen Versuche, uns unsere Jugend zu versauen, nach der Neuorganisation des Landes ausdrücklich nicht mitmachen darf. Trotzdem trauen sich entsprechende Individuen in unsere Nähe! Unerhört!

Derart in Gedanken versunken wird der verfassende Banause unerwartet von zufällig daherradelnden problembezirksbewohnenden Bekannten begrüßt, die ihn plaudernderweise seinen revolutionären Auftrag vollkommen vergessen machen. Weitere bekannte Gesichter kommen angerollt. Wir merken uns folgendes revolutionsbetreffende Faktum: Berlin ist ein Dorf.

Erst spät macht sich der Banause wieder auf den Heimweg, um sich ins Studium revolutionärer Schriften zu vertiefen. Vorm konterrevolutionären Kaiserstein sitzt Felix Schwenzel und schreibt über seinen konterrevolutionären Opel-Deal .
Malereiminister am 5.5.06 04:30


Brian Viglione sagt:

"...eine Art kleine Kommune mit Künstlern, die sich gegenseitig unterstützen, und Leuten, denen wir uns geistig verbunden fühlen. Saul Williams, Sage Francis oder The Trail Of Dead. ..."


Es wäre nun interessant, was die Dresden Dolls mit etwa Anticon zu tun haben mögen, was nach dieser Aussage naheliegen würde, oder woher diese Aufmerksamkeit für Sage Francis kommt, ob sie von Francis' Engagement bei Epitaph herrührt.
Die Tatsache, daß man sich offenbar gegenseitig beobachtet, macht aber schonmal ziemlich glücklich und läßt hoffen, daß man sich vielleicht musikalisch auch mal irgendwo trifft. Und daß die Dresden Dolls hoffentlich die gerade drohende Durchkommerzialisierung heil überstehen.
Am 14.5. wird am Postbahnhof gespielt.
Die Banausenrepublik wird natürlich eine Delegation entsenden und hat diese breits mit Eintrittskarten ausgerüstet.
Kulturminister am 30.4.06 15:13


Shesaiddestroy





Es geht mir langsam auf den Sack, andere Leute im Sinne meines eigenen kulturellen Geschmacks gut schreiben zu sehen.
So vergeht mir in letzter Zeit die Lust Am Selberschreiben, wo doch alles was mich interessiert schon auf shesaiddestroy.org viel früher, informativer und besser verfrühstückt wurde.
Nicht allein daß Herr Sax schon im März vom schon längst heillos ausverkauften Current 93 Konzert an der Volksbühne wußte (die Ticketpreise bei eBay bewegen sich mittlerweile um die 60 Euro) oder sich nicht zu schade war, seitenlang das nun schon zurückliegende Throbbing Gristle Comeback zu feiern, oder mir aber erst kürzlich nochmal unter die Nase rieb, daß ich meine anvisierte Abendplanung aus Gründen verpaßt hatte.
Nicht zu vergessen der formidable Veranstaltungskalender.
Nun liefert man mir also ein rührendes Jaques Brel Video, von dessen Existenz ich sonst auch nicht gewußt hätte.

shesaiddestroy zählt für mich zur Zeit zu den verfolgenswertesten Weblogs überhaupt.
Malereiminister am 29.4.06 00:19


Gedanken zum Mutterkreuz

Kindergeld jetzt nun doch noch mittelfristig bis 27.

Weil ich einen schlechten tag hatte, war mir diesen Abend danach, ein wenig gründlich fundierte Propaganda gegen die Clous unserer abartigen Familienministerin Ursula von der Leyen abzufeuern.

Aufgrund meiner unrühmlichen Herkunft (Niedersachsen) hege ich einen besonderen Hass auf die Tochter eines ehemaligen niedersäschsischen Ministerpräsidenten und Keksfabrikanten names Ernst Albrecht, der sich 1976 mit einer Mannschaft aus bewährten Nazis wie Hans-Edgar Jahn, dessen Werk Der Steppensturm. Der jüdisch-bolschewistische Imperialismus den Russen nach dem Krieg erwartungsgemäß gar nicht gefiel, oder Hans Puvogel, per Abgeordnetenkauf an die Macht putschte.
Nachdem die Amtszeit, 1990 beendet durch Gerhard Schröder, nur dazu gereicht hatte, das ohnehin unangenehme wunderschöne Land an die Industrie zu verfüttern und dem Wendland ein Endlager anzuhängen, schickt er nun seine Tochter samt siebenköpfigem Zwergengeschwader als Rache an der Menschheit in die Regierung.

Und die Tochter legt ja auch gleich richtig los: mit ihrem erstaunlich dämlichen Bündnis für Erziehung, Elterngeld und ähnlich gruseligen Themen, von der sie ja unweigerlich immense Ahnung haben muß.

Der Knüller allerdings war die stillschweigende Abschaffung des Kindergeldes ab 25, wahrscheinlich um die Bezuschussung der Heerscharen kleiner Scheißbälger, deren Fehlen in diesem Land unsere fanatische Ministerin, bei der wahrscheinlich die Wiedereinführung des Mutterkreuz längst in der Schublade schlummert, ständig beklagt, zu finanzieren. Ich glaube, daß von der Leyen und Schirrmacher und die ganze Bande kindergeiler Piellengegner einfach zu selten im Prenzlauer Berg von Kinderwagen schiebenden Akademikern umgemangelt werden. Was dieser Tage auf den Spielplätzen Kreuzbergs und Schönebergs an kreischenden blonden Halbmenschen sich tümmelt, spottet ebenfalls jeder Beschreibung und vor allem den Klagen besagter Gebärfetischisten.
Über die zwei Jahre wegfallenden Kindergeldes jedenfalls wollte ich mich hier gepflegt aufregen.
Dann allerdings las ich das.
Brav.
Propagandaminister am 27.4.06 02:41


Was der Malereiminister nachts per E-Mail verschickt


Der kleine kaputte Perversling...
Hoffentlich sperren sie ihn ein!
Propagandaminister am 12.4.06 02:17


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Slow down Gandhi Banausenrepublik
Now go to sleep...